Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 2.200 Kinder und Jugendliche neu an Krebs. Als therapeutische Maßnahmen stehen Kombinationen aus chirurgischer Resektion, Strahlenbehandlung sowie Chemotherapie und die Immuntherapie zur Verfügung. Trotz großer Fortschritte in der Behandlung stirbt immer noch jedes fünfte an Krebs erkrankte Kind. Bestimmte Formen von Krebs haben weiterhin deutlich schlechtere Heilungschancen.

Die Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder verfolgt die Vision, allen Kindern und Jugendlichen eine Chance auf Heilung und ein Leben ohne Spätfolgen geben zu können. Damit diese Vision Wirklichkeit werden kann, stellen wir dem Institut für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie und dem Interdisziplinären Labor für pädiatrische Tumor- und Virusforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Jindrich Cinatl hochmoderne Labore mit neuester technischer Ausstattung für ihre Forschungstätigkeiten zur Verfügung.

Das übergeordnete Ziel der Arbeiten im Dr. Petra Joh-Haus (dem Forschungshaus der Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder) ist es, innovative, seriöse Therapiekonzepte und Behandlungsmöglichkeiten für Kinder mit Krebs zu entwickeln. Dazu ist es notwendig, auf einer Reihe von unterschiedlichen Gebieten zu forschen - von der Grundlagenforschung bis hin zur unmittelbaren Entwicklung und Umsetzung innovativer Therapiekonzepte.

So arbeitet Prof. Dr. Cinatl und seine Mitarbeiter im Forschungshaus seit seiner Eröffnung im Jahr 2005 schwerpunktmäßig an Therapiestrategien zur Behandlung resistenter pädiatrischer Krebszellen.

Die Mitarbeiter des Instituts für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie arbeiten an der Schnittstelle von zell- und molekularbiologischer Grundlagen- und angewandter klinischer Forschung.

Die Arbeit der Wissenschaftler erfolgt in Anbindung und im Austausch mit den Ärzten und Forschern der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Frankfurt am Main, dessen Direktor Prof. Dr. med. Thomas Klingebiel ist.

Ein weiteres Anliegen der Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Seit 2008 wird deshalb der Dr. Maresch Klingelhöffer-Preis für die beste Arbeit von jungen Nachwuchswissenschaftlern in der Kinderkrebsforschung oder angrenzenden Fachgebieten ausgeschrieben.

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