Institut für Experimentelle Tumor­forschung in der Pädiatrie

Das Institut für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie arbeitet an der Schnittstelle von biochemischer, zell- und molekularbiologischer Grundlagenforschung einerseits und angewandter klinischer Forschung in der pädiatrischen Onkologie andererseits. Dabei wird das Spektrum der klinisch-translationalen Forschung mit seinen grundlagenorientierten, krankheitsorientierten und patientenorientierten Aspekten abgebildet.

Neue Therapieansätze zur Behandlung von Krebserkrankungen

Das übergeordnete Ziel des Instituts für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie ist die Untersuchung grundlegender zellulärer Prozesse. Ein besseres Verständnis der Vorgänge in Krebszellen ermöglicht die Umsetzung der dabei gewonnenen Erkenntnisse in innovative Therapiestrategien für Kinder mit Krebserkrankungen. Der Brückenschlag zwischen der Grundlagenforschung und der klinischen Anwendung der Forschungsergebnisse wird durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie und der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Goethe-Universität Frankfurt gefördert. Des Weiteren arbeitet das Institut auch sehr eng mit anderen Einrichtungen des Fachbereichs Medizin und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fachbereiche der Goethe-Universität Frankfurt sowie mit einer Vielzahl nationaler und internationaler Kooperationspartner zusammen.

In grundlagenorientierten Projekten werden Strukturen, Signalwege und lebenswichtige Prozesse bei der Kontrolle des Zellschicksals in gesundem Gewebe identifiziert und charakterisiert und deren Veränderungen in Tumoren bei Kindern und Jugendlichen untersucht.

Dabei kommen hochmoderne laborexperimentelle Methoden zum Einsatz. Auf der Basis der so gewonnenen neuen Erkenntnisse werden innovative Therapieansätze entwickelt. Ziel ist es, die Heilungschancen von Kinder mit Krebserkrankungen langfristig zu verbessern.

Direktor*in

N.N.
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Direktionsassistenz & Projektmanagement

Arbeitsgruppen

AG Dr. Meike Vogler

Seit 2002 untersucht Dr. Vogler die Bedeutung der Apoptose (Selbstmordprogramm von Zellen) für die Entstehung und die Behandlung insbesondere von Krebserkrankungen im Kindesalter. Dabei liegt der Schwerpunkt ihrer Forschung auf der Verbindung von Grundlagenforschung mit patientennaher Forschung, um so zur klinischen Entwicklung neuer Therapieansätze beizutragen.

Dr. Vogler hat in Greifswald Humanbiologie studiert und von 2002 bis 2006 in Ulm in den Forschungslaboren der Kinderklinik unter der Leitung von Simone Fulda und Klaus-Michael Debatin ihre Doktorarbeit angefertigt. Nach einer Postdoczeit im Labor von Gerry Cohen an der MRC Toxicology Unit (UK) forschte und lehrte sie von 2011 bis 2016 als Assistant Professor an der University of Leicester. Seit ihrer Rückkehr in 2017 leitet Dr. Vogler eine Arbeitsgruppe im Institut für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie.

Ihre Forschungsarbeiten wurden durch mehrere Preise ausgezeichnet, darunter der prestigevolle Catovsky-Preis des UK CLL Forms (2008), und in mehr als 40 Artikeln in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Kontakt:
Dr. Meike Vogler
Tel. 069 678 665-74
m.vogler@kinderkrebsstiftung-frankfurt.de

AG Dr. Sjoerd van Wijk

Dr. Sjoerd van Wijk graduierte cum laude in Biologischen Gesundheitswissenschaften an der Universität Maastricht, Niederlande, und promovierte anschließend am University Medical Center, Universität Utrecht, Niederlande. Nach einer Anstellung als Postdoktorand am Institut für Biochemie II bei Prof. Ivan Dikic an der Goethe-Universität Frankfurt wechselte Dr. van Wijk zum Institut für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie, zunächst als Senior Postdoc, später als Gruppenleiter. Seine Forschung konzentriert sich auf das Verständnis des Zusammenspiels von Ubiquitinierung, Autophagie und programmiertem Zelltod bei Entzündungen und Krebs in der Pädiatrie und im Erwachsenenalter.

Auf der Grundlage von Tumorzelllinien, Sphäroiden, von Patienten stammenden Organoiden und präklinischen Mausmodellen, nutzt Dr. van Wijk innovative state-of-the-art Technologien, um eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und translationaler Forschung zu schlagen.
Dr. van Wijk beteiligt sich aktiv an der studentischen Lehre in den Fächern Biochemie und Molekulare Medizin an der Medizinischen Fakultät der Goethe-Universität sowie an der Betreuung von Master- und Medizin-Studenten.  

Kontakt:
Sjoerd J. L. van Wijk, PhD
Tel. 069 678 665-74
s.wijk@kinderkrebsstiftung-frankfurt.de
www.sjoerdjlvanwijk.de


Kontakt

Frankfurter Stiftung
für krebskranke Kinder

Komturstraße 3a
60528 Frankfurt

Tel. 069 678665-0
Fax 069 678665-94

info@kinderkrebsstiftung-frankfurt.de

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